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Wenn die Erde bebt – Erdbeben in Mexiko

Lange Zeit war es recht ruhig in Bezug auf Erdbeben in Mexiko. Das lateinamerikanische Land blieb eine Zeit lang von schlimmen Erdbeben verschont. Zumindest hat man in hiesigen deutschen Nachrichten nicht wirklich von Erdbeben in Mexiko mitbekommen. Das letzte verheerende Erdbeben fand 1985 statt. Doch nun häufen sich wieder die Erdbeben in Mexiko. Im September diesen Jahres fanden gleich 2 starke Beben statt. Das erste am 07. September kurz vor Mitternacht und das zweite am 19. September zur Mittagszeit. Beide Erdbeben mit einer Stärke von 8,1 und 7,1.

Warum bebt es in Mexiko?

Mexiko liegt auf der Nordamerikanischen Kontinentalpatte. An der Pazifikküste des Landes beginnt die Cocos-Platte. Mexiko liegt also gänzlich ungünstig an einem Punkt, an dem zwei Erdplatten aufeinandertreffen. Wenn sich die zwei Platten aufeinander zubewegen, kann es zu Erdbeben kommen. Und genau das ist der Fall, die schwerere Cocos-Platte gleitet langsam unter die Nordamerikanische Kontinentalplatte. Ab und zu entstehen dabei Erdbeben.

Dementsprechend sind vor allem die Bundesstaaten an der Pazifikküste Mexikos von der Erdbebengefahr betroffen. Dazu zählen unter anderem Chiapas und Oaxaca. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Auswirkungen eines Erdbebens nicht auch in weiteren Teilen Mexikos zu spüren sein können.

Erdbeben vom 23. September

Und die Erbeben-Serie hält weiter an. Am Morgen des 23. September 2017 trifft erneut ein schweres Erdbeben Mexiko. Diesmal der Stärke 6,1 und wieder mit Epizentrum in Oaxaca. Das genaue Epizentrum liegt einige Kilometer entfernt von Ixtepec in Juchitán.

Das Erdbeben traf Mexiko in den frühen Morgenstunden des 23. Septembers. Es wurde zwischen 7 und 8 Uhr morgens aufgezeichnet. Die Auswirkungen waren selbst in Mexiko-Stadt noch zu spüren, sodass die Bergungsarbeiten des vorherigen Erdbebens vom 19. September kurz unterbrochen wurden. Auch in Puebla war das Beben wieder zu spüren.

Erdbeben vom 19. September

Am 19.September 2017 war das letzte starke Erdbeben in Mexiko. Das Epizentrum lag im Bundesstaat Puebla, etwa 100 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt. Entsprechend hat das Erdbeben die Städte Puebla und insbesondere Mexiko-Stadt besonders stark getroffen. Mexiko-Stadt ist dahingehend anfällig für Erdbeben, da die Stadt auf einem sumpfigen Boden gebaut wurde. Die Auswirkungen des Bebens waren verheerend. Straßen wurden aufgerissen und Brücken und Häuser stürzten ein.

Erdbeben vom 07. September

Am 07.September 2017 (08. September deutscher Zeit) erschütterte ein Erdbeben etwa 80 Kilometer vor der Pazifikküste die Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca. Also genau dort, wo die Cocos-Platte auf die Kontinentalplatte trifft. Das Beben hatte eine Stärke von 8,1 und war seit dem starken Beben von 1985 das stärkste Erdbeben, dass das Land getroffen hat. Da das Epizentrum im Pazifik lag, wurde zunächst eine Tsunami-Warnung ausgerufen. Dieser blieb glücklicherweise aus.

Erdbebengefahr in Cancún

Cancún ist ein beliebter Urlaubsort an der Ostküste Mexikos auf der Halbinsel Yucatán. Seine Lage macht Cancún zu einem weniger gefährdeten Ort in Bezug auf Erdbeben. Da die zwei Erdplatten an der Pazifikküste aufeinandertreffen, also auf der anderen Seite des Landes, ist Cancún weniger von Erdbeben betroffen. Das soll jedoch keinesfalls bedeuten, dass nicht auch hier ein Erdbeben starke Schäden anrichten kann. Nichtsdestotrotz ist Cancún stärker von Hurrikans und Überflutungen betroffen als von Erdbeben.

Weitere Informationen zu Risiken eines Aufenthalts in Mexiko kannst du in meinem Beitrag Wie gefährlich ist Mexiko? nachlesen. Ebenso findest du hilfreiche Infos zu Direktflügen nach Cancún in einem meiner Artikel.

Eine Gewähr für dich Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.

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